I just turned 25...what now? ★brain lore 001★

Hey ihr!

Es ist Zeit für meinen ersten richtigen Blogpost ✷

Ja, ich arbeite immer noch an der Seite und am Layout … Aber ich bin diesen Monat 25 geworden und habe beschlossen, einen Beitrag über meine aktuellen Gedanken dazu zu schreiben.

Vielleicht wird das jemand lesen und sich inspiriert fühlen. Vielleicht wird es jemand lesen und das Leben, das ich für mich erschaffe, schrecklich finden. Aber am Ende des Tages spielt es keine Rolle, was jemand anderes darüber denkt. Einfach weil es mein Leben ist und ich tun kann, was ich möchte. 

Jetzt bin ich also 25 Jahre alt.

Ein Vierteljahrhundert. Ich erinnere mich noch daran, wie ich 14 war – eine Zeit, in der ich dachte, dass ich es nicht einmal bis in meine Zwanziger schaffen würde. Ich bin so froh, dass sich die Dinge seitdem verändert haben … Gerade sitze ich hier nach meinem Feierabend. Ich habe mir Kerzen angezündet, ein kleines Spaßgetränk dabei. In der Küche bereitet mein Verlobter grade das Abendessen vor. Das Leben scheint gerade ziemlich gut zu sein.

Aber ist das das Leben, das ich mir vorgestellt habe? Ganz und gar nicht! Im Jahr 2019 war ich gerade 18 geworden und begann mein letztes Jahr in der Oberstufe. Ich dachte, dass ich nach dem Schulabschluss in eine große Stadt ziehen, dort studieren, auf Partys gehen und die Welt bereisen würde. Einiges davon ist tatsächlich passiert, das meiste allerdings nicht.

Ihr erinnert euch wahrscheinlich genauso gut wie ich an Corona. Was hat es in meinem Leben verändert? Nun, ich hatte keine richtige Abifeier, bin in eine andere Stadt gezogen, um dort zu studieren. Umzuziehen und neue Leute kennenzulernen, während einer Pandemie? Eher nicht. Es war eine einsame Zeit und wenn ich heute zurückblicke, bin ich so froh, dass mein Freund und ich das gemeinsam durchgemacht haben. Sonst wäre ich wahrscheinlich komplett durchgedreht, haha.

Wie dem auch sei … jetzt haben wir das große Jahr 2026. ❤ Ich habe vor zwei Jahren mein Studium abgeschlossen, meinen Abschluss in Sozialer Arbeit gemacht und arbeite jetzt in einer Kindertagesstätte - noch eine Sache, mit der ich nicht gerechnet hätte.

Wir sind von einer Stadt mit über 300.000 Einwohnern in eine Kleinstadt mit ungefähr 20.000 Einwohnern gezogen. Die meisten hier sind mindestens in ihren 40ern. Wenn man durch die Gegend läuft, könnte man fast denken, dass hier kaum jemand unter 60 lebt! Aber ganz ehrlich? Ich mag es irgendwie.

Es ist ein ruhiger Ort, die Geschäfte machen mittags eine Pause und es gibt weniger Stress. Und ein riesiger Pluspunkt: Man ist super schnell in der Natur. Einer der größten Flüsse Deutschlands ist gerade einmal 30 Schritte von meiner Haustür entfernt. Zu Fuß brauche ich 15 Minuten, bis ich von Feldern umgeben bin und in der Nähe gibt es wunderschöne Wälder. Noch nie zuvor habe ich mich so ruhig und entspannt gefühlt.

Ich verbringe meine Tage mit Arbeiten, Basteln, Zeit mit Freunden und Familie. Manchmal nerde ich mich komplett in ein neues Thema hinein (meine Favoriten dieses Jahr: DnD, dieser Blog, Pokémon), fokussiere mich voll und ganz auf eine bestimmte Aufgabe (aktuell: eine Hochzeit planen??) oder mache tagelang einfach gar nichts, außer zu entspannen.

Abends kuscheln wir uns auf unsere Couch – mein Verlobter, unsere Katze und ich – und schauen eine Serie nach der anderen oder spielen Brettspiele.

Wie gesagt, es ist nicht das Leben, das ich mir früher für meine Zukunft als junge Erwachsene vorgestellt habe. Aber ich habe das Gefühl, dass dies genau das Leben ist, das ich leben sollte.

Ruhig, gemütlich und voller Liebe.

Ich bin wirklich gespannt darauf zu sehen, was das Leben noch für mich bereithält. Ich frage mich, wie anders mein Leben in 1, 5 oder 10 Jahren aussehen wird.

Aber egal, was passiert, ich weiß, dass es gut werden wird. Einfach weil ich es verdient habe, dass gute Dinge in meinem Leben passieren.

XOXO
Hannah